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Einbrecher flüchtet nach Einbruch in Bönen

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Einbrecher und verlor ihn aus den Augen, während die Polizei erfolglos nach ihm suchte.

Foto: Depositphotos

Bönen (ost)

Am Morgen des Freitags (15.05.2026) ereignete sich in Bönen in der Niemöllerstraße ein Einbruch in ein Einfamilienhaus. Ein aufmerksamer Beobachter wusste, dass die Bewohner des betroffenen Hauses am 11.05.2026 versehentlich den Schlüssel draußen in der Haustür stecken gelassen hatten und dass der Schlüssel von Unbekannten gestohlen worden war.

Gestern um 10:00 Uhr sah der Zeuge, wie ein Mann an der Tür des Hauses klingelte, dann mit einem Schlüssel das Haus betrat, kurz darauf durch die Terrassentür herauskam und durch den Garten über eine Mauer in den Garten eines benachbarten Grundstücks floh. Der Zeuge alarmierte die Polizei und verfolgte den Unbekannten kurz, verlor ihn aber aus den Augen.

Die Fahndung der Polizei mit Hilfe eines Polizeihubschraubers verlief ergebnislos.

Der unbekannte Täter wurde wie folgt beschrieben: ungefähr 40 Jahre alt, mit Vollbart, trägt einen weißen Kapuzenpulli, dunkle Hose, relativ klein.

Nach ersten Erkenntnissen der Geschädigten wurde nichts aus dem Haus gestohlen. Vermutlich wurde der Täter durch den im Haus anwesenden Hund von der weiteren Ausführung der Tat abgehalten.

Weitere mögliche Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall geben können und bisher keinen Kontakt zur Polizei hatten, werden gebeten, sich bei der Polizei Kamen unter 02307 921 3220 oder unter 02303 921 0 oder per E-Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Einbrüche in Nordrhein-Westfalen, während die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im selben Jahr 27.061 Einbrüche verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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