Ein aufmerksames Ehepaar überführte den 18-jährigen mutmaßlichen Einbrecher, der auch für Autodiebstähle verantwortlich sein soll.
Einbrecher in Bilderstöckchen festgenommen

Köln (ost)
Dank der schnellen und effizienten Reaktion eines Paares aus Köln haben Polizisten in der Nacht zum Mittwoch (2. September) im Stadtteil Bilderstöckchen einen 18-jährigen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen.
Ersten Informationen zufolge drang der 18-Jährige gegen 4 Uhr morgens durch ein angelehntes Fenster in das Haus am Hoheneckenweg ein. Die Bewohner (47, 53) wurden durch laute Geräusche im Erdgeschoss geweckt und schauten nach. Dabei erwischten sie den Verdächtigen, als er Schränke durchsuchte. Der 18-Jährige brach daraufhin sein Vorhaben ab und flüchtete.
Das Paar alarmierte die Polizei und lieferte eine detaillierte Beschreibung des Flüchtigen. Ein Streifenteam konnte ihn kurz darauf auf der Longericher Straße festnehmen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Bankkarten, die auf die Bewohner des Hauses ausgestellt waren. Zudem sicherten die Einsatzkräfte weiteres vermeintliches Diebesgut, darunter Handys und Sonnenbrillen. Die Herkunft dieser Gegenstände wird nun von der Kriminalpolizei ermittelt.
Zusätzlich wird dem 18-Jährigen vorgeworfen, zwei Autos auf der Longericher Straße aufgebrochen zu haben. Diese Diebstähle soll er unmittelbar vor dem Einbruch begangen haben, so die Ermittler.
Der Festgenommene soll im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. (bg/al)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








