Eine Zeugin beobachtete einen Einbrecher bei der Tat und alarmierte die Polizei. Nach einem Fluchtversuch wurde der Verdächtige von Einsatzkräften gestoppt.
Einbrecher in Frechen gestellt

Frechen (ost)
Augenzeugin beobachtete den Täter
In der Nacht zum Mittwoch (27. Mai) wurde ein Einbrecher (35) in Frechen von einer aufmerksamen Zeugin bei der Tat beobachtet und die Polizei wurde informiert. Die Einsatzkräfte konnten den Mann nach einem kurzen Fluchtversuch festnehmen.
Um 3.50 Uhr meldete eine Zeugin, dass sie einen Mann beobachtet hatte, der versuchte, die Tür einer Garage in der Elisabethstraße aufzubrechen. Dank der detaillierten Beschreibung gelang es den Einsatzkräften, den Verdächtigen während der Fahndung zu finden. Als der Streifenwagen auftauchte, rannte der 35-Jährige sofort davon. Zwei Polizisten nahmen die Verfolgung zu Fuß auf und konnten den Mann nach kurzer Zeit stoppen.
Bei der Durchsuchung fanden die Polizistinnen und Polizisten unter anderem ein Taschenmesser, einen Schraubendreher und Betäubungsmittel. Die Kriminalbeamten sicherten noch in derselben Nacht Spuren am Tatort und stellten die potenziellen Einbruchswerkzeuge sicher.
Der nun beschuldigte Mann muss sich in einem Verfahren wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. (hw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Insgesamt gab es 2.344 männliche Verdächtige und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56367, wovon 49610 männlich und 6757 weiblich waren. 16655 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57879, wovon 51099 männlich und 6780 weiblich waren. 18722 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








