Eine Hauseigentümerin überraschte am Montagnachmittag drei mutmaßliche Einbrecherinnen in Köln-Rodenkirchen. Polizisten nahmen die Frauen vorläufig fest.
Einbrecherinnen festgenommen in Rodenkirchen

Köln (ost)
Dank einer Mitteilung einer Hausbesitzerin haben Beamte am Montagnachmittag (23. März) auf dem Kiefernweg in Köln-Rodenkirchen drei Verdächtige (alle 18) vorläufig festgenommen. Die jungen Frauen sollen kurz zuvor versucht haben, in zwei Wohnungen einzubrechen.
Um 15.45 Uhr informierte die Zeugin die Polizei, da sie beobachtete, wie die drei Frauen an der Tür ihres Hauses herumhantierten. Die Polizisten konnten die Verdächtigen in der Nähe des Tatortes stellen.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass die 18-Jährigen bereits um 15.10 Uhr in der Gegend Am Lennartzhof und in der Straße Zum Engelshof auffällig geworden waren. An zwei Wohnungstüren wurden frische Einbruchsspuren entdeckt.
Die drei Frauen haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland und werden noch heute einem Haftrichter vorgeführt. (as/de)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 2.789 auf 3.069 hoch, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








