Zwei Frauen stehlen Armbanduhren aus Wohnung, fliehen mit Beute. Bewohner konnte eine kurz festhalten.
Einbrecherinnen in Radevormwald

Radevormwald (ost)
Zwei Frauen, deren Identität unbekannt ist, betraten am Sonntag, den 7. Juni, gegen 21:10 Uhr eine Wohnung in der Straße „Drosselweg“ in Radevormwald. Innerhalb des Schlafzimmers der Wohnung durchsuchten sie Schränke und Schubladen und entwendeten sechs Armbanduhren. Der Bewohner, der sich im Wohnzimmer aufhielt, bemerkte die Einbrecherinnen. Als sie fliehen wollten, gelang es dem Bewohner, eine der Frauen kurz festzuhalten. Diese schaffte es jedoch, sich zu befreien und schloss sich ihrer Komplizin an. Zusammen flüchteten die beiden Frauen mit ihrer Beute in eine unbekannte Richtung. Es wird davon ausgegangen, dass der Wert des gestohlenen Eigentums im niedrigen fünfstelligen Bereich liegt. Die Polizei war nicht in der Lage, die Einbrecherinnen zu fassen. Der Bewohner beschrieb die beiden Frauen als etwa 20-25 Jahre alt und mit südländischem Aussehen. Eine der Täterinnen trug blaue Einweghandschuhe, während die andere eine braune Strickjacke und lange braune Haare, die zu einem Dutt gesteckt waren, trug.
Hinweise werden von der Kriminalpolizei in Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








