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Einbruch auf Baustellengelände in Soest

Unbekannte Täter entwendeten Werkzeuge im Wert von rund 12.000 Euro von Baustellengelände in Soest.

Foto: Depositphotos

Soest (ost)

Unbekannte Täter drangen in der Nacht von Freitag auf Samstag gewaltsam in ein Baustellengelände an der Oestinghauser Landstraße / Ecke Schleswiger Ring in Soest ein.

Nach bisherigen Informationen überwanden die Täter den abgesicherten Bauzaun am Eingang und brachen dann insgesamt fünf von zehn dort abgestellten Baustellencontainern auf. Die Container gehören verschiedenen Firmen, die auf der Baustelle tätig sind.

Bei der Untersuchung vor Ort stellten die Polizeibeamten fest, dass mehrere Vorhängeschlösser gewaltsam entfernt wurden. Es wurden auch Hebelspuren an mindestens einem Container entdeckt. Die Schränke und Spinde in den Containern wurden durchsucht. Ein sogenannter Kuhfuß, der möglicherweise als Einbruchswerkzeug verwendet wurde, wurde in einem Container gefunden und von der Kriminalpolizei sichergestellt.

Die gestohlenen Gegenstände umfassen unter anderem: zwei Bohrmaschinen zwei Baustellenlaser zwei Schlagschrauber zwei elektrische Blechscheren zwei Gewindeschneider zwei Aluflex-Geräte

Der Gesamtwert der gestohlenen Werkzeuge wird auf etwa 12.000 Euro geschätzt.

Ein Zeuge bemerkte den Einbruch am frühen Samstagmorgen und informierte die Polizei. Der Einbruchszeitraum liegt zwischen dem 22.05.2026, 19:00 Uhr, und dem 23.05.2026, 05:00 Uhr.

Die Kriminalpolizei übernahm die Spurensicherung vor Ort. Außerdem werden die vorhandenen Videoaufnahmen eines auf dem Gelände installierten Videoturms ausgewertet.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei in Soest unter der Telefonnummer 02921 91000 oder an jeder Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 2.344 Männer und 455 Frauen im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahekommt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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