In der Nacht zu Montag drangen Unbekannte gewaltsam in eine Apotheke ein und stahlen medizinisches Cannabis. Die Polizei sucht dringend Zeugen.
Einbruch in Apotheke in Kamen

Kamen (ost)
In der Nacht vom Sonntag auf den Montag (03.08.2026) drangen gegen 03:40 Uhr insgesamt fünf bisher unbekannte Personen gewaltsam in eine Apotheke an der Westfälischen Straße in Kamen ein, indem sie eine Schiebetür aufhebelten.
Die Verdächtigen brachen einen Lagerraum auf und stahlen verschiedene Arten von medizinischem Cannabis. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.
Nach der Tat flüchteten die fünf Personen mit einem hellen und einem dunklen Auto vom Tatort. Alle Verdächtigen waren laut bisherigen Informationen dunkel gekleidet. Es liegen Videoaufzeichnungen von der Tat vor.
Die Polizei sucht insbesondere einen jungen Mann, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Nähe der Apotheke aufgehalten und Informationen zu den beiden Fahrzeugen gegeben haben soll. Dieser Jugendliche wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Zusätzlich werden Zeugen gesucht, die in der Nacht zum Montag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Gegend der Westfälischen Straße in Kamen gesehen haben oder sonstige Informationen zur Tat oder den flüchtigen Personen geben können.
Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Telefonnummer 02307 921 3220, 02303 921 0 oder per E-Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders bemerkenswert ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu gab es in einer anderen Region Deutschlands im Jahr 2023 insgesamt 470 Mordfälle, was die höchste Anzahl in Deutschland war.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da in einer anderen Region 73.917 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








