Tresor entwendet, Täter hinterlassen Hebelspuren und Schuhabdrücke, Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Einbruch in Bäckerei in Anröchte

Anröchte (ost)
Unbekannte Kriminelle brachen zwischen dem 24.05.26, 15:00 Uhr und dem 25.05.26, 09:40 Uhr in eine Bäckerei in der Boschstraße in Anröchte ein.
Nach bisherigen Informationen gelangten die Täter durch ein Fenster auf der Rückseite des Gebäudes in das Firmengebäude der Bäckerei. Das betroffene Fenster wies eindeutige Einbruchsspuren auf. Außerdem wurden Schuhabdrücke an den Fensterbänken entdeckt.
Im Inneren beschädigten die Kriminellen unter anderem einen Bewegungsmelder und eine Deckenlampe, offensichtlich um das Licht nicht auszulösen. Zusätzlich wurden mehrere Türen im Gebäude gewaltsam geöffnet.
Aus einem Büro stahlen die Täter einen Tresor, der auf einem Tisch stand. Laut dem Geschädigten befand sich nichts im Tresor.
Anschließend verließen die Täter das Gebäude durch ein weiteres Fenster.
Die Kriminalpolizei übernahm die Untersuchungen und führte umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Personen, die verdächtige Individuen oder Fahrzeuge in der Nähe der Boschstraße oder der Völlinghauser Straße gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02941 91000 zu melden oder die nächste Polizeistation aufzusuchen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 1.196 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen ist die Region immer noch nicht die mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die bei 470 Fällen lag.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








