Kriminalpolizei ermittelt nach versuchtem Einbruch in Einfamilienhaus. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen werden gesucht.
Einbruch in Bonn-Kessenich

Bonn (ost)
Nach einem versuchten Einbruch in ein Haus in der Graf-Stauffenberg-Straße in Bonn-Kessenich am späten Mittwochabend (24.12.2025) führt die Kriminalpolizei Ermittlungen durch und bittet um Informationen.
Zur Tatzeit, gegen 22:25 Uhr, betraten die noch unbekannten Täter das Grundstück des Hauses. Laut den vorliegenden Informationen beschädigten die Unbekannten ein Fenster des Hauses, das zerbrach. Die Einbrecher flohen laut aktuellen Informationen ohne Beute vom Tatort.
Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zu dem Einbruchsversuch übernommen. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes gesehen wurden, können die Ermittler unter der Rufnummer 0228 15-0 entgegennehmen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 mit 2.789 leicht niedriger als im Jahr 2023 mit 3.069. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 2.344 männlich und 445 weiblich, während im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige erfasst wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023 – 27.061 – liegt Nordrhein-Westfalen somit im oberen Bereich der Einbruchsraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








