Einsatzkräfte stellten 46-Jährigen nach Einbruch in Bonner Fußgängerzone fest und brachten ihn in Haft. Ermittlungen gegen den polizeibekannten Mann laufen weiter.
Einbruch in Bonner Geschäft: Tatverdächtiger festgenommen

Bonn (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (06.08.2026) gelang es Polizeibeamtinnen und -beamten der City-Wache Bonn, nach einem Einbruch in ein Geschäft in der Fußgängerzone im Zentrum von Bonn, einen polizeibekannten 46-Jährigen vorläufig festzunehmen.
Um 02:40 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf den Einbruch in ein Geschäft in der Sternstraße. Der Täter hatte die Schaufensterscheibe eingeschlagen und war in den Verkaufsraum eingedrungen. Danach verließ er den Tatort in Richtung Friedensplatz mit der gestohlenen Ware. Sofort alarmierte Streifenwagen der City-Wache konnten daraufhin in der Fußgängerzone eine männliche Person feststellen, die der Beschreibung des Täters entsprach. Da sich der Tatverdacht gegen den Mann bestätigte, wurde er vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.
Der obdachlose Mann ist bereits mehrmals wegen Eigentumsdelikten, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten.
Auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft wurde der 46-Jährige am Freitag (07.08.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Der Mann wurde inhaftiert.
Die Ermittlungen gegen den Mann, die vom Kriminalkommissariat 13 der Bonner Polizei geführt werden, dauern an.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – ist Nordrhein-Westfalen ebenfalls stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen war 2022 bei 56367 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren es 51099 männliche Verdächtige, 6780 weibliche Verdächtige und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen damit an vorderster Front in Bezug auf Drogenkriminalität.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








