Am Samstag kam es zu einem Einbruch in Lohmar-Weegen. Unbekannte Täter drangen durch ein Kellerfenster gewaltsam ein und durchsuchten das Haus nach Wertgegenständen.
Einbruch in Einfamilienhaus in Lohmar

Lohmar (ost)
Am Samstag, den 03. Oktober, ereignete sich in Lohmar-Weegen ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße “Eichen”. Die Bewohner verließen ihr Zuhause gegen 14:30 Uhr und als sie um 17:15 Uhr zurückkehrten, bemerkten sie, dass eingebrochen worden war.
Nach bisherigen Informationen drangen bisher unbekannte Täter während der Abwesenheit der Bewohner gewaltsam durch ein Kellerfenster in das Einfamilienhaus ein. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten nach Wertsachen. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Tageswohnungseinbruchs aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Straße “Eichen” oder in der Umgebung gesehen? Hinweise werden unter der Telefonnummer 02241 541-3121 entgegengenommen.
Mit zunehmender Dunkelheit steigt das Einbruchsrisiko. Daher bietet die Polizei kostenlose Beratung zum technischen Einbruchschutz an.
Am 21. Oktober 2026, 10. November 2026, 16. Dezember 2026 und 07. Januar 2027, jeweils von 17:00 bis 19:00 Uhr, findet eine Gruppenberatung zum Thema Einbruchschutz im Ausstellungsraum der Polizeiwache Siegburg, Frankfurter Straße 12 – 18, statt.
Interessierte werden gebeten, sich vorher unter 02241 541-4777 oder per E-Mail an DirK-KVorbeugung.Rhein-Sieg-Kreis@polizei.nrw.de anzumelden, unter Angabe der Anzahl der Teilnehmer und einer Kontaktmöglichkeit.
Für eine individuelle und kostenlose Beratung können ebenfalls die genannten Kontaktwege genutzt werden. (Pa) #KEinbruch
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2789 auf 3069. Von den Verdächtigen waren 2344 männlich, 445 weiblich und 1196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit insgesamt 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








