In der Nacht zu Montag wurden drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei nach verdächtigen Personen im Garten.
Einbruch in Hennef, Drei Festnahmen nach Wohnungseinbruch

Hennef (ost)
In der Nacht zum Montag (06. Juli) wurden nach einem Einbruch in Hennef drei Verdächtige vorläufig festgenommen.
Um 04:20 Uhr informierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei über verdächtige Personen auf einem Grundstück in der Straße “Am Mühlengraben”. Er sah drei Personen im Garten eines Reihenhauses. Da eine Person eine Brechstange bei sich hatte und Licht einer Taschenlampe sichtbar war, vermutete der Zeuge einen Einbruch und alarmierte die Polizei.
Mehrere Streifenwagen fuhren sofort zum Einsatzort. Die Polizeibeamten sahen ebenfalls Licht im Garten und hörten das Zerbrechen einer Glasscheibe. Als sie sich dem Grundstück näherten, flüchtete ein Mann beim Anblick der Einsatzkräfte aus dem Garten.
Gleichzeitig entdeckten die Beamten eine offene Terrassentür. Die Türscheibe war offensichtlich mit einem Pflasterstein eingeschlagen worden. Es wurden auch Hebelspuren am Türrahmen festgestellt. Im Haus trafen die Polizisten auf die Bewohner, die den Einbruch bisher nicht bemerkt hatten. Die Verdächtigen hatten das Haus bereits verlassen.
Bei der sofortigen Fahndung wurde der zuvor geflüchtete Verdächtige kurze Zeit später hinter einer Mülltonne in der Stoßdorfer Straße gefunden. Der 18-jährige Hennefer gab an, seinen Rucksack im Haus vergessen zu haben und deshalb eingedrungen zu sein.
Der 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Während des Transports zur Polizeiwache trafen die Einsatzkräfte auf zwei weitere junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren aus Hennef, die der Beschreibung des Zeugen entsprachen. Bei der Personenkontrolle ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Beteiligung. Die Männer gaben an, sich mit dem Festgenommenen getroffen zu haben, aber nichts von einem Einbruch gewusst zu haben. Auch sie wurden vorläufig festgenommen.
Im Haus fanden die Polizisten einen Rucksack, den der 18-Jährige zuvor als seinen bezeichnet hatte. Tatsächlich gehörte er den Bewohnern des Hauses. Darin befanden sich mehrere hundert Euro Bargeld und mehrere Handys. Der Verdächtige hatte den Rucksack mit der Beute im Haus zurückgelassen, als die Polizei eintraf.
Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die mutmaßlichen Mittäter aus Mangel an Haftgründen entlassen. Der bereits polizeibekannte 18-Jährige wird heute einem Haftrichter vorgeführt. Das Ergebnis über eine mögliche Haftstrafe steht noch aus. (Re)
Quelle: Presseportal








