Eine 33-jährige Anwohnerin entdeckte einen versuchten Einbruch in ihr Wohnhaus. Die Polizei warnt vor steigendem Einbruchsrisiko und bietet kostenlose Beratung an.
Einbruch in Hennef – Polizei gibt Sicherheitstipps

Hennef (ost)
Am Donnerstag (20. August) entdeckte eine 33-jährige Bewohnerin der Schlesischen Straße in Hennef einen versuchten Einbruch in ihr Haus.
Nach ihren Angaben verließ die Henneferin das Haus um etwa 06:15 Uhr. Als sie um 19:00 Uhr zurückkehrte, bemerkte sie eine offene Terrassentür. Es wurde offenbar nichts gestohlen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tageswohnungseinbruchs aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise: Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Schlesischen Straße während des genannten Tatzeitraums gesehen hat, soll sich bitte unter 02241 541-3521 bei der Polizei melden.
Mit zunehmender Dunkelheit steigt auch das Risiko von Einbrüchen. Die Polizei bietet daher kostenlose Beratung zum Einbruchschutz an.
Die nächsten Gruppenberatungsabende finden an folgenden Tagen von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr in der Polizeiwache Siegburg, Frankfurter Straße 12 – 18, statt:
Bitte melden Sie sich vorab unter 02241 541-4777 oder per E-Mail an Dirk-KVorbeugung.Rhein-Sieg-Kreis@polizei.nrw.de an, um einen Beratungstermin zu vereinbaren. Nutzen Sie ebenfalls diese Kontaktmöglichkeiten für eine individuelle, kostenlose Beratung. #keinbruch
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 3616 Fälle gelöst, während die Anzahl der Verdächtigen auf 3069 stieg. Davon waren 2614 männlich, 455 weiblich und 1451 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








