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Einbruch in Herne: Festnahme eines Verdächtigen

Ein Tatverdächtiger wurde nach einem Wohnungseinbruch in Herne festgenommen, nachdem aufmerksame Nachbarn einen Einbrecher gemeldet hatten.

Foto: Depositphotos

Herne (ost)

Am Abend des 18. September ereignete sich in Herne / Wanne-Süd ein Einbruch in eine Wohnung. Während der Nahbereichsfahndung wurde eine Person als Verdächtiger festgenommen.

Aufmerksame Anwohner kontaktierten um 21.10 Uhr die Polizeileitstelle und meldeten einen Einbrecher im Bereich Rosenring, der gerade vom Tatort geflohen war. Der Mann hatte sich zuvor über den Balkon Zugang zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus verschafft.

Die Polizeibeamten begaben sich sofort auf die Suche und konnten erfolgreich einen 20-jährigen Verdächtigen aus Herne in der Nähe der Hiberniaschule stellen, der der Beschreibung der Zeugen entsprach.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand, bei dem ein Polizist leichte Verletzungen erlitt.

Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2789 auf 3069. Von den Verdächtigen waren 2344 männlich, 445 weiblich und 1196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in der Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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