In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brachen Unbekannte in ein Juweliergeschäft ein. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, der andere ist weiterhin flüchtig.
Einbruch in Juweliergeschäft in Kempen, Tatverdächtiger gefasst

Kempen (ost)
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brachen zwei zunächst unbekannte Täter in die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäfts in der Orsaystraße ein und stahlen den Inhalt der Auslage. Zeugen alarmierten gegen 3 Uhr die Polizei, nachdem sie die beiden Unbekannten mit einem Hammer am Schaufenster gesehen hatten. Sie zertrümmerten die Scheiben und griffen nach den Schmuckstücken. Die gestohlene Ware wurde in einem Rucksack verstaut und die Täter flüchteten auf E-Scootern in verschiedene Richtungen. Ein Mitglied eines Streifenteams konnte einen der Verdächtigen auf dem Möhlenwall festnehmen. Er trug jedoch nicht den Rucksack mit der gestohlenen Ware bei sich. Stattdessen entdeckten die Beamten im Rucksack des 25-jährigen Kempeners weißes Pulver, eine große Menge Cannabis, eine Feinwaage und Druckverschlusstütchen sowie eine beträchtliche Menge Bargeld. Der zweite Verdächtige ist noch auf der Flucht. Das KK2 hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen sowie zur Identität des zweiten Mannes unter der Rufnummer 02162/377-0. /hei (833)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








