Unbekannte Täter nutzen Auto für Einbruch und flüchten in Richtung Bismarckplatz. Kriminalpolizei bittet um Hinweise.
Einbruch in Juweliergeschäft in Weidenau

Weidenau (ost)
Gestern (26.07.2026) gab die Polizei bekannt, dass in der Straße „Hauptmarkt“ in Weidenau in ein Juweliergeschäft eingebrochen wurde. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65854/6321514
Nach aktuellen Erkenntnissen benutzten die bisher unbekannten Verdächtigen ein Fahrzeug, um Zugang zum Geschäft zu erhalten. Das Fahrzeug wurde am Tatort zurückgelassen und beschlagnahmt. Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass es sich um mindestens fünf vermummte Täter handelte. Diese flüchteten in Richtung Bismarckplatz. Offenbar nutzten zumindest einige der Täter das Flussbett der Sieg, um in den Bereich des Tiergartens zwischen „Glück-Auf-Kampfbahn“ und Kinderklinik zu gelangen. Von dort aus könnten sie weiter in Richtung Tiergarten, „Charlottental“ oder Kinderklink geflüchtet sein.
Es gibt Videoaufnahmen der Tat. Die Auswertung der Aufnahmen und die Ermittlungen rund um das Fahrzeug laufen derzeit auf Hochtouren.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag verdächtige Beobachtungen im Bereich Tiergarten, Charlottental oder Kinderklinik gemacht haben, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0271 / 7099 – 0 zu melden. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die in den oben genannten Bereichen abgestellt wurden und möglicherweise als Tatfahrzeug gedient haben könnten.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2022 wurden 3385 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 3616 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1196 auf 1451. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kommt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme der Gewaltverbrechen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








