Polizei sucht flüchtigen Mittäter nach Einbruch in Bochum-Hofstede. Ermittlungen laufen, Zeugen werden gebeten sich zu melden.
Einbruch in Lagerhaus: Zwei Festnahmen

Bochum (ost)
Nach einem Einbruch in ein Lagerhaus in Bochum-Hofstede am Freitag, den 31. Juli, wurden zwei verdächtige Männer von der Polizei festgenommen. Ein Komplize ist auf der Flucht. Die Kriminalpolizei führt Ermittlungen durch und bittet um Zeugenaussagen.
Derzeitigen Informationen zufolge gelang es den drei Tätern gegen 18.10 Uhr, Zugang zu dem Lagerhaus in der Dorstener Straße zu erhalten. Der Geschäftsinhaber entdeckte die Männer über die Überwachungskameras und alarmierte die Polizei. Die Polizeibeamten umstellten daraufhin das Gebäude. Zwei Täter (39, ohne festen Wohnsitz und 49, aus Bochum), die versuchten über das Dach zu fliehen, wurden vorläufig festgenommen. Ein Komplize entkam unerkannt. Zur Suche wurden auch ein Diensthund und ein Polizeihubschrauber eingesetzt.
Der flüchtige Verdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, osteuropäisches Aussehen, kräftige Statur, trägt eine Kappe.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Situation in Nordrhein-Westfalen besorgniserregend ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








