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Einbruch in Meerbusch

Eine 73-jährige Frau wurde in ihrem Haus von Räubern überfallen, die Schmuck und Bargeld stahlen. Die Fahndung nach den Tätern war bisher erfolglos.

Foto: Depositphotos

Meerbusch (ost)

Am Dienstag (06.10) wurde eine 73-jährige Frau aus Meerbusch in ihrem eigenen Haus von Räubern überfallen.

Laut ersten Informationen betraten die beiden bisher unbekannten Männer gegen 13:00 Uhr das Haus durch die offene Garage. Dort forderten sie das Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe auf, die Tresore zu öffnen. Zusätzlich durchsuchten sie die anderen Räume und stahlen Schmuck und Bargeld. Anschließend fesselten sie die Frau und verließen das Haus gegen 14:00 Uhr. Kurz darauf konnte sich die Meerbuscherin selbst befreien und die Polizei verständigen.

Der eine Täter wird als männlich beschrieben, zwischen 15 und 30 Jahren alt, etwa 160 Zentimeter groß und trug einen dunkelgrauen Kapuzenpullover. Der zweite Täter war etwa 180 Zentimeter groß, von kräftiger Statur und ebenfalls dunkel gekleidet. Beide Täter kommunizierten offenbar auf Türkisch miteinander. Eine sofortige Fahndung blieb bisher erfolglos.

Deshalb bittet das Kriminalkommissariat 12 um Zeugenaussagen und fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen zum Zeitpunkt des Verbrechens gemacht? Wer hat die flüchtenden Täter gesehen?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02131 3000 oder per E-Mail unter poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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