Am Sonntagabend drangen drei unbekannte Täter in ein Mehrfamilienhaus am Casinowall ein. Schmuck wurde gestohlen, Polizei bittet um Hinweise.
Einbruch in Mehrfamilienhaus in Bocholt

Bocholt (ost)
Vorfallort: Bocholt, Casinowall;
Vorfallzeit: 23.08.2026, 18:50 Uhr;
Am Sonntagabend betraten drei bisher unbekannte Täter die Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Casinowall in Bocholt. Als eine Bewohnerin das Gebäude verließ, um spazieren zu gehen, traf sie auf einen Mann, den sie nicht kannte. Kurz darauf begegnete sie ihm und einem weiteren Mann im Untergeschoss. Nachdem die Bocholterin feststellte, dass ihre Schlüssel fehlten, kehrte sie in ihre Wohnung zurück. Im Flur begegneten ihr die beiden Männer und eine unbekannte Frau. Die Tür zu ihrer Wohnung war nicht mehr verschlossen und Schmuck fehlte. Einer der Männer war kräftig, hatte kurze blonde Haare und trug ein weißes Hemd sowie eine weiße, gestreifte Hose. Der andere war ungefähr 1,80 bis 1,85 Meter groß, hatte dunkelblonde Haare und führte einen großen Regenschirm mit sich. Die Frau war etwa 1,60 Meter groß, ungefähr 40 Jahre alt und trug ein beiges Oberteil aus Tuch. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den beschriebenen Personen haben, sich beim Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990 zu melden. (sb)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Trotz des Anstiegs der Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, die 27.061 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








