Zwei Männer versuchten in Erdgeschosswohnung einzubrechen, flüchteten nach Ansprache durch Zeugin. Polizei bittet um Hinweise.
Einbruch in Meschede

Meschede (ost)
Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstagabend versucht, in eine Wohnung im Erdgeschoss der Weidenstraße einzudringen. Eine Zeugin bemerkte die Männer und sprach sie an. Daraufhin flohen sie.
Am 01.10.2026 gegen 21 Uhr hörte die Zeugin Geräusche und schaute nach. Laut ihrer Aussage versuchten zwei dunkel gekleidete Männer, ein Fenster an der Rückseite des Gebäudes aufzuhebeln. Auf die Frage, was sie dort machten, antworteten die Unbekannten mit “arbeiten”. Danach liefen sie in Richtung Lanfertsweg davon. Aufgrund der Dunkelheit konnte die Zeugin keine genauere Beschreibung abgeben.
Die Polizei stellte Beschädigungen am Fenster fest. Nach bisherigen Informationen gelang es den Tätern nicht, in die Wohnung einzudringen. Die Bewohnerin hatte den Vorfall nicht bemerkt.
Die Kriminalpolizei hat Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Wer hat am Donnerstagabend in der Gegend der Weidenstraße oder des Lanfertswegs verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise nimmt die Polizeiwache Meschede unter 0291/9020-3411 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 waren 1.451 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








