Vorläufige Festnahme nach versuchtem Einbruch in Mehrfamilienhaus. Tatverdächtiger mit Diebesgut festgenommen und in Untersuchungshaft angeordnet.
Einbruch in Nettetal-Kaldenkirchen

Nettetal-Kaldenkirchen (ost)
Früh am Donnerstagmorgen gab es einen versuchten Einbruch in einem Mehrfamilienhaus in der Brigittenstraße in Kaldenkirchen. Augenzeugen entdeckten einen Einbrecher, der daraufhin floh. Um 3:50 Uhr meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Gerberstraße einen weiteren Einbruch. Er sah durch ein Fenster einen Mann, der Werkzeuge aus dem Keller trug, und informierte sofort die Polizei. Diese traf kurz darauf ein und stieß nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt auf den Verdächtigen. Der Mann hatte verschiedene Gegenstände bei sich, die sich als gestohlen herausstellten. Während der Befragung konnte eine mögliche Verbindung zum versuchten Einbruch in der Brigittenstraße hergestellt werden.
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte ein Messer bei dem Verdächtigen, das sie beschlagnahmten. Sie nahmen den 35-jährigen obdachlosen Mann vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld wurde der Mann heute dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Krefeld vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an. /sta (250)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








