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Einbruch in Recklinghausen/Marl

Nach einem Einbruchsversuch flüchteten drei Männer in einem Auto. Einer wurde festgenommen, zwei sind weiterhin auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Nach einem versuchten Einbruch auf dem Westerholter Weg sind drei unbekannte Männer in einem Fahrzeug in Richtung Marl geflohen. Dort ereignete sich ein Unfall, bei dem das Fluchtfahrzeug zurückgelassen wurde. Ein Verdächtiger wurde von der Polizei festgenommen, während zwei weitere Männer noch auf der Flucht sind.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Mittwochnachmittag verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden.

Um 15.25 Uhr wurde der Polizei in Recklinghausen ein Einbruchsversuch in ein Haus am Westerholter Weg gemeldet. Der 35-jährige Besitzer erwischte zwei Männer, die vor seiner Haustür standen und versuchten, sie aufzubrechen. Die beiden Männer flüchteten und stiegen kurz darauf in ein schwarzes Auto, das von einem dritten Unbekannten gefahren wurde. Sie setzten ihre Flucht in Richtung Marl fort.

Das beschriebene Auto verunglückte kurz darauf, als der Fahrer von der Halterner Straße auf die L511 in Richtung der Autobahn auffahren wollte. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er nach links ab, durchbrach die Mittelleitplanke, überschlug sich und kollidierte mit einem anderen Auto im Gegenverkehr. Die drei Insassen setzten ihre Flucht zu Fuß fort.

Die Polizei suchte weiterhin intensiv nach den Flüchtigen und konnte schließlich einen Mann, der sich unter einem Wagen versteckt hatte, in der Gräwenkolkstraße in Marl antreffen und vorläufig festnehmen. Die anderen beiden Männer sind noch auf der Flucht.

Aufgrund des Unfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie verletzt wurden und dies auch äußerlich sichtbar ist.

Der festgenommene 23-jährige Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland wies leichte Verletzungen auf. Ein Arzt untersuchte ihn später in Polizeigewahrsam.

Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro. Der andere Unfallbeteiligte, ein 22-jähriger Mann aus Marl, wurde ebenfalls leicht verletzt, blieb jedoch vor Ort. Rettungskräfte waren ebenfalls anwesend. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

In dem schwarzen Fluchtwagen fanden die Beamten mutmaßliches Einbruchswerkzeug, das zusammen mit dem Auto sichergestellt wurde.

Während der Suche wurde die Bahnstrecke vorübergehend im betroffenen Bereich gesperrt. Zudem war ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 2.344 männliche und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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