Ein 34-jähriger Mann wurde bei einem Einbruch in eine Spielhalle von der Polizei gestellt. Ein aufmerksamer Anwohner verständigte die Einsatzkräfte nach Auslösung des Alarms.
Einbruch in Spielhalle in Bonn-Duisdorf

Bonn (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag (15.08.2026) wurde ein 34-jähriger Mann von Einsatzkräften der Bonner Polizei festgenommen, nachdem er in eine Spielhalle an der Bahnhofstraße in Duisdorf eingebrochen war.
Um 02:40 Uhr hörte ein Anwohner einen akustischen Alarm und alarmierte die Polizei über den Notruf 110. Kurz darauf trafen Polizeibeamte der Wache Duisdorf am Tatort ein, entdeckten ein beschädigtes Fenster auf der Rückseite des Gebäudes sowie eine Person im Inneren und umstellten das Gebäude. Ein Team der Diensthundführerstaffel betrat mit den Einsatzkräften das Gebäude, wobei Diensthund “Hunter” den mutmaßlichen Einbrecher erfolgreich stellte. Der Mann wurde widerstandslos festgenommen. Bei der Identitätsprüfung des 34-jährigen Bonners stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl wegen Widerstands gegen ihn vorlag. Am Samstagmorgen wurde er inhaftiert. Das Kriminalkommissariat 13 leitet die Ermittlungen wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls.
Dank eines aufmerksamen Zeugen konnten erneut Tatverdächtige identifiziert werden. Die Bonner Polizei appelliert grundsätzlich: Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort über den Notruf 110, bleiben Sie wachsam und teilen Sie der Polizei Ihre Beobachtungen mit.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 mit 2.789 etwas niedriger als im Jahr 2023 mit 3.069. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 2.344 im Jahr 2022 auf 2.614 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen nahezu konstant blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbrüchen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen, war die Anzahl der Einbrüche in Nordrhein-Westfalen dennoch signifikant niedriger.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








