Ein Unbekannter brach in die Stadtbibliothek ein und möglicherweise die Kleingeldkasse entwendet. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Einbruch in Troisdorfer Stadtbibliothek

Troisdorf (ost)
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (17. April) drang ein Unbekannter in die Stadtbibliothek Troisdorf ein. Die anwesende Mitarbeiterin am Morgen konnte nicht feststellen, ob der Täter etwas aus den geöffneten Schränken gestohlen hatte. Es wird vermutet, dass er jedoch die Kleingeldkasse geleert hat. Die Überwachungskameras zeigten, dass der vermummte Einbrecher gegen 01:30 Uhr in die Stadtbibliothek in der Kölner Straße eingedrungen ist. Er hat vermutlich die gläserne Schiebetür gewaltsam geöffnet.
Der schlanke Mann mit heller Haut begab sich zu den verschlossenen Schränken und brach sie auf. Er trug dunkle Kleidung und eine Baseballkappe. Der Einbrecher verweilte mehrere Minuten in der Bibliothek.
Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die in der Nacht in der Fußgängerzone von Troisdorf etwas Auffälliges beobachtet haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02241 541-3221 entgegengenommen. (Bi)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 auf 1451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger von 458 auf 596 stieg und der Anteil weiblicher Verdächtiger von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








