Unbekannte brachen in Metallbau-Betrieb ein, wurden trotz Suche nicht gefunden.
Einbruch in Waldbröl

Waldbröl (ost)
Unbekannte brachen in der Nacht zum Samstag (25. Juli) in einen Metallbau-Betrieb in der Marie-Curie-Straße im Industriegebiet von Waldbröl ein. Um 00:30 Uhr erhielt die Besitzerin des Unternehmens eine Benachrichtigung von den Überwachungskameras auf ihrem Handy. Nachdem die Besitzerin das Videomaterial überprüft hatte, bemerkte sie Taschenlampenlicht und hörte Geräusche in der Industriehalle. Daraufhin alarmierte sie sofort die Polizei.
Trotz intensiver Suche mit einem Polizeihund und einem Polizeihubschrauber konnten die Einbrecher nicht gefunden werden. Bei der Aufnahme der Anzeige stellten die Beamten fest, dass die Unbekannten eine Tür zur Industriehalle aufgebrochen und bereits Kisten mit Metall, Werkzeugen, Bohrern und Spulen zum Abtransport bereitgestellt hatten. Ihr Auto hatten die Einbrecher offensichtlich vor der Halle stehen gelassen. Das Fahrzeug mit litauischem Kennzeichen wurde von der Polizei beschlagnahmt. Ob die flüchtigen Personen etwas gestohlen haben, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergsicher-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland, mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








