Ein Einfamilienhaus in der Braunsberger Straße wurde gestern Abend von Einbrechern heimgesucht. Die Bewohner entdeckten zwei offene Kellertüren und alarmierten die Polizei.
Einbruch in Wermelskirchen

Wermelskirchen (ost)
Gestern Abend (02.09.) wurde ein Einfamilienhaus in der Braunsberger Straße von Einbrechern heimgesucht. Dabei wurde Bargeld gestohlen.
Als die Bewohner in der vergangenen Nacht gegen 0:10 Uhr nach Hause kamen, bemerkten sie, dass zwei Kellertüren geöffnet waren. Daraufhin alarmierten sie die Polizei.
An einer der Kellertüren waren Spuren von Hebeln zu sehen, außerdem wurden verschiedene Räume im Keller und im Haus durchsucht. Die unbekannten Täter entwendeten nach bisherigen Erkenntnissen einen Geldbetrag im dreistelligen Bereich. Ob noch weitere Wertgegenstände gestohlen wurden, wird derzeit überprüft.
Die Bewohner gaben an, das Haus am Mittwoch (02.09.) um 17:45 Uhr verlassen zu haben.
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung beauftragt.
Zeugen, vor allem Nachbarn, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim zuständigen Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden: 02202 205-0. (bw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 27.061 stieg. Trotz des Anstiegs der registrierten Fälle konnten mehr Fälle im Jahr 2023 gelöst werden (3.616 im Vergleich zu 3.385 im Jahr 2022). Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Im Jahr 2023 wurden 1.451 nicht-deutsche Verdächtige erfasst, im Vergleich zu 1.196 im Jahr 2022. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den höchsten Einbruchszahlen im Jahr 2023 – 27.061 Fälle in Nordrhein-Westfalen – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








