Die Polizei nahm drei Tatverdächtige nach einem Einbruch in Lüdenscheid vorläufig fest. Einer von ihnen, ein 20-Jähriger, wurde inhaftiert.
Einbruch in Wohnhaus: Drei Tatverdächtige festgenommen

Meinerzhagen (ost)
Nach einem Einbruch in eine Wohnung wurden am Freitag in Lüdenscheid drei Verdächtige vorläufig von der Polizei festgenommen. Gegen einen 20-Jährigen wurde ein Haftbefehl erlassen.
Eine aufmerksame Zeugin beobachtete am Freitag kurz nach 18 Uhr in der Straße Schlund drei Unbekannte an einem benachbarten Haus. Sie stiegen mit vollen Taschen in ein dunkles Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen und fuhren quietschend davon. Sie informierte die Polizei, die daraufhin mit der Fahndung begann. Etwa einen Kilometer hinter dem Kreisverkehr an der Herscheider Landstraße entdeckte eine Streife das beschriebene Auto. Als die Insassen die Polizei bemerkten, stoppten sie und flüchteten zu Fuß in Richtung Autobahn. Die Polizeibeamten konnten die drei flüchtigen Männer einholen, überwältigen und festnehmen. In ihrem Auto fanden die Beamten Einbruchswerkzeug sowie gestohlene Gegenstände aus der Doppelhaushälfte in Schlund. Die Polizei sicherte Spuren im und am Wohnhaus. Die Täter hatten ein Fenster aufgebrochen, um sich Zutritt zu verschaffen. Die drei Serben im Alter von 35, 32 und 20 Jahren wurden dem Haftrichter vorgeführt. Zwei von ihnen haben eine deutsche Meldeadresse. Der 20-Jährige hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland, weshalb der Haftrichter Untersuchungshaft anordnete. Die anderen beiden Männer wurden freigelassen. (cris)
Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch an der Oststraße die Tür eines Food Trucks aufgebrochen und Handys sowie Bargeld gestohlen. An der Ecke Hochstraße/Kampfstraße wurde zwischen Montag und Mittwoch ein Baustellencontainer aufgebrochen. Bei der ersten Überprüfung scheint der Täter jedoch nichts gestohlen zu haben. (cris)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei der Anteil nicht-deutscher Verdächtiger von 1.196 auf 1.451 anstieg. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Einbrüchen verzeichneten, war Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen im Jahr 2023 stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Verkehrstote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








