Unbekannte flüchten nach Einbruch in Maisonettenwohnung. Polizei sucht Zeugen für erfolglose Fahndung nach drei Personen.
Einbruch in Wohnung in Ibbenbüren

Ibbenbüren (ost)
Am Samstag (04.04.) informierte eine Augenzeugin gegen 21.50 Uhr die Polizei über einen Einbruch in eine Wohnung in der Bockradener Straße, in der Nähe der Straße Waldfrieden.
Nach den ersten Untersuchungen gelangten die Unbekannten mit einer Leiter in die Maisonettewohnung des Mehrfamilienhauses. Die Zeugin beobachtete, wie drei Personen flohen. Eine sofortige Fahndung nach den drei Personen blieb erfolglos.
Die Täter drangen durch ein gekipptes Fenster in die Wohnung ein. Dort durchsuchten sie alle Räume und durchwühlten Schränke und Schubladen. Ob die Täter etwas gestohlen haben, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar.
Die Polizei führt Ermittlungen durch und sucht nach Zeugen. Personen, die zur angegebenen Zeit etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Ibbenbüren unter der Telefonnummer 05451/591-4315 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 1.196 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 und 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen, insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, davon waren 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








