Unbekannte Täter brachen in eine Zahnarztpraxis ein, stahlen Geld und Zahnimplantate. Polizei sucht Zeugen.
Einbruch in Zahnarztpraxis in Lünen

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0242
In der Nacht von Montag auf Dienstag (17. März 2026) sind bisher unbekannte Täter in eine Zahnarztpraxis in Lünen an der Ernst-Becker-Straße eingedrungen. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen.
Nach ersten Informationen gelang es den Tätern gegen 03:15 Uhr gewaltsam, in das Gebäude einzudringen, indem sie die Haustür der Praxis aufbrachen. Anschließend betraten sie über das Treppenhaus die Laborräume und durchsuchten sie nach Wertgegenständen.
Ein Augenzeuge wurde um 03:14 Uhr durch laute Geräusche auf den Einbruch aufmerksam. Beim Betreten des Treppenhauses bemerkte er, dass die Labortür bereits aufgebrochen war. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter bereits geflohen.
Nach den bisherigen Ermittlungen haben die Unbekannten eine Geldkassette mit einem niedrigen dreistelligen Betrag sowie verschiedene Zahnimplantate gestohlen.
Die Polizei fragt: Haben Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Ernst-Becker-Straße zur fraglichen Zeit gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei 2.344 männliche und 455 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle aufgezeichnet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








