Polizei nimmt fünf junge Männer nach Einbruch in Langenfeld fest, Die Tatverdächtigen sollen Zulassungsunterlagen gestohlen haben.
Einbruch in Zulassungsstelle: Fünf Festnahmen

Langenfeld (ost)
In der Nacht vom Montag, dem 27. Juli 2026, wurden fünf Verdächtige in Langenfeld festgenommen, die des Einbruchs beschuldigt werden. Die Verdächtigen sind junge Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren und sollen zuvor in die Zulassungsstelle des Kreises Mettmann im Rathaus von Langenfeld eingebrochen sein. Die Polizei führt Ermittlungen durch.
Nach den vorläufigen Informationen ereignete sich Folgendes:
Gegen 1 Uhr bemerkten Polizeieinsatzkräfte einen Einbruch in die Zulassungsstelle des Kreises Mettmann am Konrad-Adenauer-Platz. Die Verdächtigen drangen gewaltsam ein, was einen Alarm auslöste. Die fünf Verdächtigen flüchteten mit zwei Fahrzeugen vom Tatort und wurden kurz darauf festgenommen.
Es wird angenommen, dass sie gewaltsam in die Zulassungsstelle eingedrungen sind und mehrere Rollcontainer aufgebrochen haben. In den Fluchtfahrzeugen fand die Polizei Blanko-Zulassungsunterlagen, Plaketten, gestohlene Kennzeichen und Einbruchswerkzeug. Das Diebesgut und die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt.
Die Verdächtigen sind ein 20-jähriger Mazedonier, drei Deutsche im Alter von 21, 23 und 25 Jahren sowie ein 19-jähriger Deutsch-Libanese. Alle fünf Verdächtigen sind der Polizei bereits bekannt. Es wird derzeit geprüft, ob sie einem Haftrichter vorgeführt werden sollen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – hatte Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








