Die Kriminalpolizei ermittelt nach Einbrüchen in Feuerwachen in Wachtberg. Hinweise werden dringend benötigt.
Einbruch in zwei Feuerwachen in Wachtberg

Bonn (ost)
Die Polizei in Bonn hat begonnen, die Einbrüche in zwei Feuerwachen in Wachtberg in den letzten Tagen zu untersuchen und bittet um Hinweise.
Der erste Einbruch in der Feuerwache in Wachtberg-Niederbachem ereignete sich zwischen dem 09.10.2026, 18:00 Uhr und dem 12.10.2026, 15:00 Uhr. Unbekannte Täter drangen durch das Aufhebeln eines Fensters in das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr ein, durchsuchten die Räumlichkeiten und öffneten die Rollläden der Löschfahrzeuge. Werkzeug, Bargeld und eine Musikbox wurden gestohlen.
Ein weiterer Einbruch fand in der Feuerwache in Wachtberg-Berkum zwischen dem 11.10.2026, 01:00 Uhr und dem 12.10.2026, 19:25 Uhr statt. Auch hier drangen die Täter durch das Aufhebeln eines Fensters ein, durchsuchten Schränke gewaltsam und räumten die Geräterollos der Löschfahrzeuge aus, wobei Werkzeug entwendet wurde.
Es wird untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen gibt.
Hinweise werden von der Bonner Polizei erbeten: Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte gesehen? Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an kk13.bonn@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 auf 1.451 stieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 registrierte Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








