Unbekannte Täter verursachten erhebliche Schäden am Sportheim des SuS Wennigloh und stahlen Fußbälle. Polizei sucht Zeugen.
Einbruch und Sachbeschädigungen am Sportheim Wennigloh

Arnsberg (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben bisher unbekannte Täter erhebliche Schäden am Sportheim des SuS Wennigloh an der Dreikönigsstraße verursacht und mehrere Fußbälle gestohlen.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich die Vorfälle zwischen Freitag, 10. Juli, 15 Uhr, und Samstag, 11. Juli, 10 Uhr.
Die Täter haben zunächst einen Holzpfosten eines benachbarten Wanderportals aus dem Boden gerissen. Möglicherweise haben sie den Pfosten dann als Schlagwerkzeug benutzt. Mehrere Außen- und Deckenleuchten sowie ein kürzlich installierter Bewegungsmelder wurden beschädigt. Auch das Glas einer Straßenlaterne und eine vor dem Sportheim stehende Bank wurden beschädigt.
Außerdem versuchten die Unbekannten, gewaltsam in das Sportheim einzudringen. An der Eingangstür wurden eindeutige Hebelspuren von der Polizei festgestellt. Die Täter konnten jedoch nach bisherigen Erkenntnissen nicht in das Gebäude gelangen.
Zwei neben dem Sportheim gelegene Garagen wurden gewaltsam geöffnet und durchsucht. Ein Garagentor wurde so stark beschädigt, dass es nicht mehr verschlossen werden konnte. Aus einer der Garagen wurden mehrere Fußbälle gestohlen. Ob noch weitere Gegenstände gestohlen wurden, wird derzeit untersucht.
In der Nähe einer Bank fanden die Einsatzkräfte Gegenstände, die auf vorherigen Cannabiskonsum hinweisen. Es wird geprüft, ob diese Gegenstände mit den Vorfällen in Verbindung stehen. Da es sich um eine öffentlich zugängliche Sportstätte handelt, könnte auch ein Verstoß gegen das gesetzliche Konsumverbot in Betracht kommen.
Das Sportheim befindet sich am Rande von Wennigloh. Das Gelände ist frei zugänglich und nicht umzäunt. Erste Befragungen in der Umgebung haben bisher keine Hinweise auf die Täter ergeben.
Die Polizei fragt: Wer hat im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Sportheims oder der Dreikönigsstraße gesehen? Wer kann Informationen zu den gestohlenen Fußbällen oder den Sachbeschädigungen geben?
Hinweise nimmt die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932/9020-3211 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der aufgezeichneten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








