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Einbruch und Sachbeschädigungen in Hörstel

In der Nacht zu Dienstag gab es in Hörstel einen versuchten Einbruch in einen Drogeriemarkt und diverse Sachbeschädigungen im Ortsbereich.

Foto: Depositphotos

Hörstel (ost)

In der Nacht vom Montag auf Dienstag (21.07.) führte die Polizei in Hörstel mehrere Einsätze durch. Neben verschiedenen Sachbeschädigungen gab es auch einen versuchten Einbruch in einen Drogeriemarkt.

Um 01.20 Uhr informierten Zeugen die Polizei, da sie vor dem Drogeriemarkt in der Bahnhofstraße mehrere Jugendliche beobachtet hatten, die gegen eine Fensterscheibe des Geschäfts schlugen. Bei der Ankunft der Beamten wurde ein Loch in der Scheibe festgestellt. Die Unbekannten waren bereits verschwunden. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.

Während dieser Fahndung stellten die Beamten verschiedene Sachbeschädigungen im Bereich Hörstel fest. Am Bahnhof wurden an einem Wartehäuschen die Scheibe sowie an zwei Fahrkartenautomaten die Displays zerstört. Außerdem wurden an vier geparkten Fahrzeugen auf dem Pendlerparkplatz des Bahnhofs die Scheiben eingeschlagen.

Zusätzlich bemerkten die Beamten in der Laugestraße und der Raiffeisenstraße, dass insgesamt elf Gullydeckel aus ihrer Verankerung entfernt worden waren. Dies stellt eine gefährliche Beeinträchtigung des Straßenverkehrs dar.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Wache in Rheine unter der Telefonnummer 05971/938-4215 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm (2022: 3.385, 2023: 3.616), stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen, zeigt sich, dass die Einbruchsraten in dieser Region besonders hoch sind.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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