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Einbruchsserie im Rhein-Kreis Neuss

Mehrere Einbrüche im Kreisgebiet halten die Polizei auf Trab. Tatverdächtige flüchten, Ermittlungen laufen. Kostenlose Beratung zum Einbruchschutz.

Offizielles Logo der Kampagne "Riegel vor!"
Foto: Presseportal.de

Dormagen / Meerbusch / Neuss (ost)

Am Samstag (30.03.) hat ein Augenzeuge gegen 21:30 Uhr Geräusche aus dem Keller eines Einfamilienhauses in der Kamillenstraße in Dormagen gehört. Als die beiden unbekannten Personen den Zeugen bemerkten, flüchteten sie über einen Stichweg nach rechts in Richtung eines Feldes. Dort trafen die beiden Unbekannten sowie ein dritter Mann, der ein Fahrrad schob, auf eine weitere Zeugin. Die Personen wurden wie folgt beschrieben: Der Mann mit dem Fahrrad war ungefähr 175 Zentimeter groß, zwischen 20 und 30 Jahre alt und trug eine kakifarbene Jacke. Er hatte eine Kapuze über dem Kopf. Die zweite Person war ebenfalls männlich und dunkel gekleidet. Der dritte unbekannte Mann war ungefähr 50 Jahre alt, hatte eine Größe von ungefähr 180 Zentimetern und trug ebenfalls dunkle Kleidung. Er hatte kurze grau / weiße Haare, fast eine Glatze.

Nach ersten Untersuchungen wurde ein Fenster aufgebrochen und mehrere Räume durchsucht. Ob etwas gestohlen wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.

An der Straße „Am Rath“ in Dormagen gab es in der Zeit von Donnerstag (28.03.), 04:30 Uhr, bis Sonntag (31.03.), 17:10 Uhr, einen versuchten Wohnungseinbruch. Die mutmaßlichen Täter konnten durch Aufbrechen der Eingangstür in die Wohnung gelangen. Nach ersten Erkenntnissen wurde nichts gestohlen.

In Meerbusch, an der Bösinghovener Straße, wurde am Montag (01.04.) zwischen 16:30 Uhr und 20:05 Uhr in ein Haus eingebrochen. Die mutmaßlichen Einbrecher brachen die Wohnungstür auf, durchsuchten alle Räume und stahlen einen Laptop sowie Bargeld.

In eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Kaarster Straße in Neuss wurde zwischen Sonntag, etwa 15:30 Uhr, und Montag, 09:30 Uhr, eingebrochen. Die mutmaßlichen Täter brachen die Terrassentür auf. Ob etwas gestohlen wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 02131-3000 an die Polizei zu wenden.

Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss bietet kostenlose Beratung zum Thema Einbruchsschutz sowohl für Eigentümer als auch Mieter an. Interessierte werden ebenfalls gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131-3000 zu melden.

Kontakt:

Der Landrat des
Rhein-Kreises Neuss als
Kreispolizeibehörde
-Pressestelle-
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131/300-14000
02131/300-14011
02131/300-14013
02131/300-14014
Telefax: 02131/300-14009
Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de
Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2021 und 2022 signifikant an. Im Jahr 2021 wurden 18576 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 23528 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3199 auf 3385. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2676 auf 2789, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2228 auf 2344 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 448 auf 445 leicht abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1070 auf 1196. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2022, die 23528 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Einbrüchen aufweist.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 18.576 23.528
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.199 3.385
Anzahl der Verdächtigen 2.676 2.789
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.228 2.344
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 448 445
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.070 1.196

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2021/2022

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 308 Fälle registriert, wovon 290 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 409, darunter 355 Männer, 54 Frauen und 161 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der Mordfälle auf 380, von denen 357 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 308 380
Anzahl der aufgeklärten Fälle 290 357
Anzahl der Verdächtigen 409 518
Anzahl der männlichen Verdächtigen 355 458
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 54 60
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 161 206

Quelle: Bundeskriminalamt

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