Die Polizei Rhein-Berg bittet nach mehreren Einbrüchen um Zeugenhinweise. In verschiedenen Stadtteilen wurden Häuser durchwühlt und Wertgegenstände gestohlen.
Einbruchsserie in Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach (ost)
Die Polizei Rhein-Berg bittet um Hinweise nach mehreren Einbrüchen am Wochenende in Bergisch Gladbach.
Am gestrigen Tag (18.10.) informierten Hausbesitzer um etwa 17:30 Uhr die Polizei über einen Einbruch in ihr Einfamilienhaus in der Nachtigallenstraße im Stadtteil Frankenforst.
Alle Räume des Hauses wurden durchsucht, mehrere Schubladen standen offen und Schmuck im niedrigen vierstelligen Bereich fehlte.
Die Geschädigten kamen gegen 17:15 Uhr nach einem Urlaub nach Hause. Eine Nachbarin hatte das Haus zuletzt am Freitag (16.10.) gegen 17:00 Uhr betreten. Zu diesem Zeitpunkt war alles in Ordnung.
Die unbekannten Täter gelangten offenbar gewaltsam durch ein Wohnzimmerfenster ins Haus. Die Polizei erstattete Anzeige und sicherte Spuren am Tatort.
Auch gestern (18.10.) wurde die Polizei wegen eines weiteren Einbruchs in ein Einfamilienhaus in der Feldstraße im Stadtteil Heidkamp gerufen.
Der Hausbesitzer hatte das Haus am Freitag (16.10.) gegen 18:00 Uhr verlassen. Gestern Abend (18.10.) kehrte er gegen 18:10 Uhr zurück und entdeckte den Einbruch. Unbekannte hatten Schubladen und Schränke durchsucht und wertvolle Gegenstände gestohlen. Sie waren zuvor durch Aufhebeln einer Tür des Wintergartens ins Haus gelangt. Auch in diesem Fall erstattete die Polizei Anzeige und sicherte Spuren.
Am Samstag (17.10.) ereigneten sich zwei weitere Einbrüche in den Stadtteilen Hand und Gronau. Nach einem Einbruch in eine Wohnung in der Schmidt-Blegge-Straße stahlen unbekannte Täter Bargeld und Schmuck im niedrigen vierstelligen Bereich. Welche Beute in einer Wohnung im Refrather Weg gemacht wurde, ist noch unklar.
Hinweise zu allen vier Einbrüchen nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen. (bw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 445 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Einbrüchen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt







