Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach Tätern, die in Frechen-Bachem, Hürth-Hermülheim, Bedburg-Kaster und Bergheim Quadrath-Ichendorf eingebrochen haben. Hinweise werden erbeten.
Einbruchsserie in Rhein-Erft-Kreis

Rhein-Erft-Kreis (ost)
Suche nach Zeugen
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach Unbekannten, die zwischen Freitag (2. Oktober) und Sonntag (4. Oktober) in Frechen-Bachem, Hürth-Hermülheim, Bedburg-Kaster und Bergheim Quadrath-Ichendorf eingebrochen haben sollen. In allen Fällen nehmen die zuständigen Ermittler vom Kriminalkommissariat 13 Hinweise telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Am Freitag (2. Oktober) gegen 20.15 Uhr sollen Unbekannte in ein Haus in der Otto-Hue-Straße in Frechen eingedrungen sein. Ersten Informationen zufolge haben die Einbrecher ein Fenster aufgehebelt und sind so in das Gebäude gelangt. Ob etwas gestohlen wurde, wird derzeit ermittelt.
Zwischen Freitag, 19.45 Uhr, und Samstag (3. Oktober), 2 Uhr, sollen Täter in ein Gebäude in der Krankenhausstraße in Hürth eingebrochen sein. Ersten Erkenntnissen zufolge sind die Unbekannten durch eine eingeschlagene Glastür ins Haus gelangt. Es wird berichtet, dass Schmuck und Spirituosen entwendet wurden.
In Bedburg sollen Unbekannte zwischen Samstag (3. Oktober), 23 Uhr, und Sonntag (4. Oktober), 10.30 Uhr, versucht haben, in ein Haus in der Harffer Schloßallee einzudringen. Laut ersten Informationen versuchten die Täter, durch ein gekipptes Fenster in die Wohnräume zu gelangen. Ob etwas gestohlen wurde, wird noch ermittelt.
Zwischen Samstag (3. Oktober), 14 Uhr, und Sonntag (4. Oktober), 13.45 Uhr, sollen Unbekannte in ein Haus in der Jenseitsstraße in Bergheim eingebrochen sein. Ersten Erkenntnissen zufolge haben die Unbekannten eine Kellertür aufgehebelt. Anschließend sollen sie mehrere Schubladen und Schränke im Haus durchsucht haben. Ob etwas gestohlen wurde, wird ebenfalls noch ermittelt.
Die alarmierten Polizeikräfte haben in allen Fällen Spuren gesichert und Strafanzeigen erstattet.
Die Polizei empfiehlt: Rufen Sie bei geringstem Verdacht, dass sich Kriminelle vor oder an Ihrem Haus aufhalten, die 110 an und teilen Sie der Polizei Ihre Beobachtungen mit oder stellen Sie, falls vorhanden, der Polizei die Aufzeichnungen Ihrer Überwachungskamera zur Verfügung.
Notieren Sie sich beim Kauf neuer Gegenstände, falls vorhanden, die individuellen Nummern, damit Sie im Falle eines Diebstahls darauf zugreifen können. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Dann können die Polizistinnen und Polizisten den gestohlenen Gegenstand zur Fahndung ausschreiben.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Davon waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der am stärksten von Einbrüchen betroffenen Regionen in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








