Am 09.06.2026 versuchten Unbekannte in Häuser und Wohnungen in Viersen einzubrechen. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Einbruchsserie in Viersen

Viersen (ost)
Am 09.06.2026 haben Unbekannte versucht, in Häuser und Wohnungen in den Straßen Petersstraße, Solferinostraße und Klosterstraße einzudringen. Die Einsatzkräfte haben zwei vollendete Einbrüche und einen Einbruchsversuch festgestellt. Um 07:00 Uhr ist ein Unbekannter in eine Wohnung in der Petersstraße eingebrochen. Er hat die Balkontür geöffnet, die auf „Kipp“ stand. Der Einbrecher hat unter anderem ein Blutdruckmessgerät gestohlen. All dies geschah, während die Bewohnerin und eine weitere Frau in der Wohnung waren. Der Einbrecher ist unbemerkt geblieben und konnte fliehen. Um 08:10 Uhr hat es einen Einbruchsversuch in der Solferinostraße gegeben. Auch dort war der Bewohner im Haus. Er wurde durch seltsame Geräusche an der Terrassentür aufmerksam. Er hat beobachtet, wie ein Unbekannter versucht hat, die Terrassentür des Hauses zu öffnen. Als er den Mann angesprochen hat, ist dieser in unbekannte Richtung geflohen. Der Mann war laut Zeugenangaben schwarz gekleidet, hielt eine Einkaufstasche in der Hand, war etwa 20-30 Jahre alt und hatte dunkle Haare. Um 08:50 Uhr ist schließlich in der Klosterstraße in eine Wohnung eingebrochen worden. Der unbekannte Täter hat auch dort ein bodentiefes Fenster genutzt, das auf „Kipp“ stand, um in die Wohnung zu gelangen. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt zunächst im Garten. Als er verdächtige Geräusche gehört hat und in der Wohnung nachgeschaut hat, ist der Einbrecher geflohen. Der Unbekannte hat unter anderem eine Geldbörse und Zigaretten gestohlen. Er wird als schlank, ca. 165-170 cm groß und etwa 20 Jahre alt beschrieben. Er hat kurze Haare, trug eine dunkle Jacke und eine dunkle Hose. Haben Sie Hinweise zu den Einbrüchen? Dann melden Sie sich bitte beim Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02162/377-0. /rb (430)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz dieses Anstiegs liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








