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Einbrüche an Universität in Paderborn

Unbekannte brachen in fünf Räume ein und verursachten hohen Schaden. Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Paderborn (ost)

(ivdh) Einbruch in fünf verschlossene Räume an der Universität in der Warburger Straße in Paderborn. Zeugen werden von der Polizei gesucht.

Zwischen Freitag, dem 29. Mai, 17.00 Uhr und Samstag, dem 30. Mai, 14.55 Uhr drangen Unbekannte gewaltsam in einen abgeschlossenen Fakultätsraum im Gebäude J sowie in ein Sekretariat im Gebäude E ein. Informationen über gestohlene Gegenstände liegen nicht vor.

Von Sonntag, dem 31. Mai, 20.00 Uhr bis Montag, dem 01. Juni, 08.15 Uhr beschädigten die Täter eine Tür, um in einen Fakultätsraum im Gebäude J einzudringen. Sie durchsuchten den Raum und flohen mit gestohlenen Gegenständen in unbekannte Richtung.

Am Montag, dem 01. Juni gegen 09.30 Uhr entdeckte eine Zeugin eine beschädigte Bürotür im Gebäude N. Informationen über gestohlene Gegenstände konnte sie nicht geben. Gegen Mittag bemerkte eine weitere Zeugin einen vollendeten Einbruch in ein Fachschaftsbüro im selben Gebäude.

Es entstand ein Gesamtschaden im höheren dreistelligen Bereich.

Die Polizei sucht Zeugen. Personen, die Informationen über verdächtige Personen oder Fahrzeuge haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 bei der Paderborner Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 2.344 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsfällen mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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