Die Polizei sucht Zeugen für mehrere Einbrüche im Kreisgebiet. Unbekannte Täter erbeuteten Geldbörsen und durchwühlten Wohnungen.
Einbrüche im Kreisgebiet: Polizei sucht Zeugen

Rhein-Kreis Neuss (ost)
In der Nacht vom Montag, 7. September, wurde ein unbekannter Mann in ein Haus in der Hindenburgstraße in Korschenbroich eingedrungen. Der Täter durchsuchte mehrere Zimmer, über die Art und Höhe der gestohlenen Gegenstände liegen noch keine Informationen vor. Die Ermittlungen konzentrieren sich auch darauf, wie der Einbrecher Zugang zum Gebäude erlangte. Der Verdächtige wird als Mann mit kurzen, dunklen Haaren beschrieben, der zur Tatzeit ein schwarzes Oberteil, dunkle Hosen, weiße Schuhe und eine schwarze Baseballkappe trug.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Montag zwischen 10:15 Uhr und 14 Uhr am Dörpenweg in Meerbusch-Osterath. Ein unbekannter Täter gelangte vermutlich mit einem zuvor gestohlenen Schlüssel in das Einfamilienhaus und stahl eine Geldbörse.
Am Donnerstag, 10. September, drang möglicherweise eine unbekannte Person zwischen 12 und 21:30 Uhr in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Kaarster Straße in Neuss-Weissenberg ein. Bisher gibt es keine Hinweise auf den Tathergang oder ob etwas gestohlen wurde, dies wird noch untersucht.
Am Freitag, 11. September, brachen Unbekannte zwischen 19:40 Uhr und 22:30 Uhr in ein Haus in der Straße Am Oberbach in Langst-Kierst, einem Ortsteil von Meerbusch, ein. Offenbar wurde das Tor zum Garten aufgebrochen und dann die Terrassentür gewaltsam geöffnet, um ins Haus zu gelangen. Die Zimmer wurden durchsucht, ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar.
Ein Einbruchsversuch scheiterte offenbar in Rommerskirchen. Am Sonntag wurde kurz nach 13 Uhr eine unbekannte Person von einer Überwachungskamera an einem Haus in der Martinusstraße in Nettersheim erfasst, die offensichtlich versuchte, die Tür aufzuhebeln. Als die Polizei eintraf, war der maskierte Verdächtige bereits verschwunden, ohne ins Gebäude gelangt zu sein.
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen in allen Fällen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, Hinweise unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-14015)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








