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Einbrüche in Beckum und Neubeckum

Am Wochenende gab es drei Einbrüche in Beckum und Neubeckum. Unbekannte versuchten in Wohnhäuser einzudringen und stahlen Schmuck. Hinweise werden von der Polizei gesucht.

Foto: Depositphotos

Warendorf (ost)

Am Wochenende gab es insgesamt drei Einbrüche in Wohnungen in Beckum und Neubeckum.

Der erste Vorfall ereignete sich am Samstag, den 29.11.2025, gegen 18.35 Uhr in der Lübecker Straße in Beckum. Unbekannte versuchten, über den Keller in das Einfamilienhaus einzudringen und schalteten das Außenlicht ein. Dadurch kam es zu einem Stromausfall, was den Bewohner dazu veranlasste, die Sicherungskästen zu überprüfen. Einer davon befand sich im Keller, wo der Beckumer feststellte, dass jemand versuchte, die Kellertür zu öffnen. Er sprach die unbekannte Person an, die daraufhin offensichtlich floh. Es gibt keine Hinweise auf den Verdächtigen.

Der zweite Vorfall ereignete sich am Samstag, den 29.11.2025 zwischen 17.05 Uhr und Sonntag, den 30.11.2025, um 1.30 Uhr auf dem Starenweg in Neubeckum. Hier wurde eine Fensterscheibe eingeschlagen, um einzusteigen. Es ist nicht bekannt, ob etwas gestohlen wurde.

Am Sonntag, den 30.11.2025 zwischen 16.00 Uhr und 21.00 Uhr wurde die Terrassentür eines Einfamilienhauses am Mohnweg in Neubeckum von Unbekannten angegangen. Der oder die Täter erbeuteten Schmuck.

Wer kann Informationen zu den Einbrüchen, möglichen Tätern und verdächtigen Fahrzeugen machen? Hinweise nimmt die Polizei in Beckum unter der Telefonnummer 02521/911-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen, von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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