Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Einbrüche in Eving, Festnahme nach Serie von Einbrüchen in Eving

Ein 29-jähriger Tatverdächtiger führte Axt und Messer bei Festnahme mit sich.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0452

Früh am Mittwochmorgen (3. Juni 2026) gab es in Dortmund-Eving mehrere Einbrüche. Dank aufmerksamer Zeugen und einem schnellen Polizeieinsatz konnte ein 29-jähriger Verdächtiger festgenommen werden. Er befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Um 05:30 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem sie einen Mann bei Einbrüchen beobachtet hatten. Während der sofortigen Fahndungsmaßnahmen fanden die Einsatzkräfte den Mann auf dem Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers in der Evinger Straße.

Der 29-jährige Syrer ohne festen Wohnsitz in Deutschland führte bei seiner Festnahme eine Sporttasche mit sich. Darin befanden sich vermutliches Diebesgut, Werkzeuge, Autoschlüssel und Mobiltelefone. Außerdem hatte er ein Teppichmesser und eine Axt bei sich. Alle Gegenstände wurden von den Beamten beschlagnahmt.

Bei der Untersuchung des Tatorts stellten die Polizisten fest, dass an einem der Einbruchsorte absichtlich Putzlappen in Brand gesetzt worden waren. Ein Verantwortlicher konnte das Feuer jedoch rechtzeitig löschen, sodass kein Gebäudeschaden entstand.

Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen zu weiteren Hintergründen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24