Die Polizei bittet um Hinweise nach mehreren Einbrüchen in Kirchhellen, Gladbeck und Recklinghausen. Täter durchsuchten Gebäude und versuchten Tresore zu öffnen. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Einbrüche in Kreis Recklinghausen/Bottrop

Recklinghausen (ost)
Bottrop:
In Kirchhellen an der Straße An St. Johannes haben Unbekannte in ein Pfarrbüro eingebrochen. Sie versuchten zunächst, ein Fenster an der Vorderseite und eine seitliche Kellertür aufzubrechen, was jedoch misslang. Schließlich wurde ein Kellerfenster aufgehebelt, wodurch die Täter Zugang zum Gebäude erlangten. Sie durchsuchten Büroschränke und Schreibtischschubladen. Zudem wurde versucht, einen Tresor zu knacken. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Tat muss zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen stattgefunden haben. Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen.
Gladbeck:
Zwischen Mittwoch und Donnerstagmorgen wurde in ein Wohnhaus in der Lessingstraße eingebrochen. Die Täter begaben sich zunächst in den Garten und versuchten, die Terrassentür aufzubrechen. Schließlich zerstörten sie das Fenster der Tür und gelangten so ins Haus. Alle Räume wurden durchsucht und teilweise durchwühlt. Ob etwas gestohlen wurde, konnte noch nicht endgültig festgestellt werden.
Recklinghausen:
In der Andreasstraße sind Unbekannte in ein Wohnhaus eingedrungen. Sie brachen das verschlossene Gartentor auf und begaben sich dann zur Terrasse. Dort zwangen sie gewaltsam eine Terrassentür und verschafften sich so Zutritt. Das gesamte Haus wurde nach Wertsachen durchsucht. Genauere Informationen über das Diebesgut liegen noch nicht vor. Die Tat ereignete sich am Mittwochvormittag, zwischen 9.45 Uhr und 11.55 Uhr.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, falls jemand Verdächtiges beobachtet hat und/oder Angaben zu möglichen Tätern machen kann. Personen, die etwas bemerkt haben, werden gebeten, die Tel. 0800/2361 111 anzurufen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








