In der vergangenen Woche gab es 17 Wohnungseinbrüche in Oberhausen, davon blieb es in sechs Fällen beim Versuch. Die Polizei warnt vor der zunehmenden Dunkelheit und empfiehlt einen guten Einbruchschutz.
Einbrüche in Oberhausen

Oberhausen (ost)
Letzte Woche (14.09.-20.09.) wurden der Polizei in Oberhausen insgesamt 17 Wohnungseinbrüche gemeldet. Davon blieben sechs Fälle beim Versuch.
Am Freitagabend (18.09.) ereignete sich unter anderem im Stadtteil Klosterhardt ein Wohnungseinbruch. Ein unbekannter Täter gelangte über ein angekipptes Küchenfenster in die Räumlichkeiten eines Mehrfamilienhauses. Dort durchsuchte er mehrere Zimmer. Als er eine weitere Tür öffnete, traf er auf den 22-jährigen Bewohner, der zu Hause war. Der Unbekannte flüchtete sofort durch das Küchenfenster und verließ den Tatort. Er erbeutete Bargeld und Goldmünzen. Der Unbekannte wird als ca. 1,85 Meter groß beschrieben, dunkel gekleidet und mit einer Sturmhaube.
Aufgrund der aktuellen Fallzahlen weist die Polizei insbesondere mit Blick auf die früher einsetzende Dunkelheit auf die Wichtigkeit eines guten Einbruchschutzes hin. Fenster und Türen sollten auch bei kurzer Abwesenheit vollständig verschlossen sein. Ein angekipptes Fenster bietet Einbrechern eine einfache Möglichkeit, in die eigenen vier Wände zu gelangen. Wertgegenstände sollten nicht offen sichtbar aufbewahrt werden. In der dunkleren Jahreszeit gilt es auch, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen ernst zu nehmen – im Zweifelsfall 110!
Die Fachleute der Kriminalprävention der Polizei Oberhausen beraten Sie kostenlos zum Thema Einbruchschutz. Kontaktieren Sie sie telefonisch unter der 0208-826-4511.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren es 2.614 männliche Verdächtige, 455 weibliche und 1.451 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023, da es dort insgesamt 27.061 Fälle gab.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








