Unbekannte brachen in zwei Einfamilienhäuser ein und versuchten in ein Mehrfamilienhaus einzubrechen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Einbrüche in Paderborn – Polizei sucht Zeugen

Paderborn (ost)
(ivdh) Letzte Woche brachen Unbekannte in zwei Einfamilienhäuser in Paderborn ein. In einem Mehrfamilienhaus versuchten sie einzudringen.
Zwischen Dienstag, 9. Dezember, 19.00 Uhr, und Samstag, 20. Dezember, 16.00 Uhr, brachen die Täter in ein Einfamilienhaus am Dörener Weg ein. Sie gelangten durch ein Kellerfenster ins Haus, durchsuchten alle Räume, verließen das Gebäude durch ein Erdgeschossfenster und flohen in unbekannte Richtung.
Am Samstag, 20. Dezember, brachen Unbekannte zwischen 8.05 Uhr und 22.30 Uhr in ein Einfamilienhaus an der Lagesche Straße ein. Auch hier gelangten sie durch ein Kellerfenster ins Haus und durchsuchten die Räume. Sie verließen den Tatort ebenfalls durch ein Erdgeschossfenster und flüchteten dann in unbekannte Richtung.
Von Donnerstag, 18. Dezember, 20.00 Uhr, bis Freitag, 19. Dezember, 8.00 Uhr, gelangten die Täter über die Haustür in ein Mehrfamilienhaus am Ammerweg. Die Wohnungen im Inneren blieben unberührt. Danach flüchteten sie ohne Beute in unbekannte Richtung.
Die Polizei bittet Zeugen, die möglicherweise Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen haben, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls mit einer hohen Anzahl von Mordfällen konfrontiert ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








