In der vergangenen Woche gab es vier vollendete Einbrüche und drei Einbruchsversuche. Die Polizei sucht Zeugen und berät kostenlos zum Einbruchsschutz.
Einbrüche in Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss (ost)
In der vergangenen Woche gab es im Rhein-Kreis Neuss vier Einbrüche und drei Einbruchsversuche.
In Grevenbroich wurden drei Einbrüche und ein Einbruchsversuch gemeldet.
In Meerbusch wurde ebenfalls ein Einbruch verübt, während in Dormagen und Neuss jeweils ein Einbruchsversuch stattfand.
Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 14 aufgenommen, und Zeugen werden gesucht.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.
Erfahrungen der Polizei zeigen, dass Einbrecher oft unter Zeitdruck handeln. Vom Zeitpunkt des Angriffs auf ihr Ziel bis zur Flucht mit der Beute vergehen oft nur wenige Minuten. Wenn der Einbruch nicht schnell genug erfolgen kann, brechen die Täter oft ihr Vorhaben ab – aus Angst, erwischt zu werden. Deshalb können bereits einfache Sicherheitsmaßnahmen helfen, ein Haus oder eine Wohnung vor unbefugtem Betreten zu schützen. Denken Sie daran, Fenster und Türen auch bei warmem Wetter immer zu schließen, wenn Sie nicht zu Hause sind. Die Polizei berät Eigentümer und Mieter zudem kostenlos und unabhängig von Herstellern über Einbruchsschutzmaßnahmen. Auch ein persönlicher Termin vor Ort kann unter 02131 3000 vereinbart werden. (-14012)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 1.196 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








