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Einbrüche in Rhein-Kreis Neuss

In der vergangenen Woche gab es acht Wohnungseinbrüche bzw. Einbruchsversuche im Rhein-Kreis Neuss, mit fünf vollendeten Taten und drei Versuchen.

Foto: Depositphotos

Rhein-Kreis Neuss (ost)

Letzte Woche gab es im Rhein-Kreis Neuss acht Wohnungseinbrüche oder Einbruchsversuche. Es wurden fünf vollendete Taten festgestellt und drei Einbruchsversuche. In Neuss schlugen Einbrecher insgesamt vier Mal zu. Davon blieb eine Tat im Versuch stecken. Ein Wohnungseinbruch ereignete sich jeweils in Dormagen, Kaarst, Korschenbroich und Meerbusch. In Kaarst und Meerbusch handelte es sich um einen Versuch. Am Freitag (27.03.) gegen 20:38 Uhr wurde an der Mühlenbachstraße in Neuss versucht, in ein Einfamilienhaus einzubrechen. Zwei unbekannte Personen näherten sich dem Haus über den angrenzenden Garten. Als sie die Bewohnerin sahen, flüchteten sie in Richtung Fußweg. Beide Personen waren männlich. Eine trug eine dunkle Hose, eine schwarze Jacke, eine helle Kappe und einen hellen Rucksack. Außerdem hatte er einen schwarzen Schal um sein Gesicht. Der andere Verdächtige trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke, eine helle Kappe und einen hellen Rucksack.

Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-14012)

Eigentümer und Mieter von Häusern und Wohnungen können durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen bereits im Vorfeld verhindern, dass es zu einem Einbruch kommt. Einbrecher handeln oft unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen. Wenn der Einstieg nicht sofort gelingt, brechen sie ihr Vorhaben meist ab. Daher können Sicherungen an besonders gefährdeten Stellen – wie Fenstern oder Terrassentüren – helfen. Experten der Kripo beraten bei kostenlosen Vor-Ort-Terminen, die unter der Rufnummer 02131 3000 vereinbart werden können.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 1.196 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen, nämlich 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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