Die Polizei bittet um Hinweise zu den Vorfällen. Personenbeschreibungen der Täter sind verfügbar.
Einbrüche und Diebstähle in Castrop-Rauxel, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen

Recklinghausen (ost)
Castrop-Rauxel:
Ein Bewohner erwischte am Mittwochabend zwei Einbrecher in seinem Doppelhaus und jagte sie davon. Nach den bisherigen Untersuchungen brachen die Männer zwischen ca. 18:00 Uhr und 19:20 Uhr ein hinteres Wohnzimmerfenster auf und gelangten so ins Gebäude. Als der Bewohner gegen 19:20 Uhr zu seinem Haus zurückkehrte, flüchteten sie über eine Terrassentür mit Schmuck. Beschreibung der Personen: 1. Mann: Ca. 1,75 Meter – schlank – Sturmhaube – dunkle Augen und schwarze Augenbrauen – dunkel gekleidet 2. Mann: Ca. 2,00 Meter – sehr dünn – Sturmhaube – dunkel gekleidet
Auch am Zehntfeld brachen bisher unbekannte Täter in eine Doppelhaushälfte ein. Sie brachen eine Terrassentür auf und durchsuchten dann mehrere Räume. Mit der Beute (Silberbesteck) flohen sie unerkannt. Der Einbruch ereignete sich am Mittwochvormittag zwischen 09:20 Uhr und 12:50 Uhr.
Oer-Erkenschwick:
Nach einem Einbruch in eine Spielhalle bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Zwei bisher unbekannte Täter brachen am frühen Donnerstagmorgen (ca. 04:30 Uhr) einen Seiteneingang auf. Im Gebäude brachen sie zwei Spielautomaten auf und stahlen die Geldkassetten. Eine Videoüberwachung filmte die Täter. Sie waren dunkel gekleidet. Einer trug eine Stirnlampe, die andere Person trug eine Kopfbedeckung und ein über die Nase gezogenes Halstuch. Über den Einstiegsweg konnten sie dann unerkannt flüchten.
Recklinghausen:
In der vergangenen Nacht kam es in der Sedanstraße zu einem Autodiebstahl. Zwischen Mitternacht und 03:00 Uhr wurde ein grauer Mercedes AMG mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Mettmann (ME) gestohlen.
Hinweise zu den Vorfällen werden unter der 0800 2361 111 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 2.614 konstant blieb und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023 – 27.061 – liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter diesem Wert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








