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Eiserfeld: Feuerwehr Siegen im Einsatz

Sturm und Gewitter führten zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr, darunter umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste.

Foto: Unsplash

Siegen (ost)

Siegen, Unwetter, 30.07.2026

Am Donnerstagnachmittag führten Sturm und Gewitter zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen im gesamten Stadtgebiet Siegen. Der Fokus lag auf umgefallenen Bäumen, abgebrochenen Ästen und Gefahrenstellen an Straßen, Gebäuden und Versorgungseinrichtungen.

Die erste Alarmierung aufgrund des Wetters erfolgte gegen 14:20 Uhr. Danach bearbeiteten Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr zahlreiche Einsatzorte in der Stadt. Betroffen waren Gebiete wie Eiserfeld, Niederschelden, die Innenstadt, Weidenau, Kaan-Marienborn und Geisweid. Auf verschiedenen Straßen und Gehwegen, darunter die B 54 bei Eremitage, die Freudenberger Straße, die Eiserfelder Straße, die Marburger Straße und die Eiserntalstraße, blockierten Bäume und Äste den Verkehr. Ein Baum hing an der Rosterstraße in einer Stromleitung. Die Straße musste zeitweise gesperrt werden. In Niederschelden lagen Bäume auf den Gleisen. In der Wehrstraße stürzte ein Teil eines Baumes auf eine Gartenhütte, und Äste mussten von einer Stromleitung entfernt werden. Am Gymnasium Auf der Morgenröthe wurde ein stark beschädigter Baum beschnitten und eine Gefahrenstelle abgesperrt.

Nicht alle Meldungen erforderten sofortiges Eingreifen der Feuerwehr. Beschädigte Bäume und Äste wurden abgesperrt und an das Ordnungsamt, den städtischen Forstbetrieb, das Grünflächenamt oder Straßen.NRW weitergeleitet. In Geisweid und am Rosterberg wurden beispielsweise Bereiche gesichert, in denen Äste herabzustürzen drohten. An der Siegtalbrücke in Eiserfeld stellten Einsatzkräfte umgestürzte Bäume fest, teilweise in der Sieg. Da keine akute Gefahr oder Behinderung des Abflusses bestand, waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich. Die Maßnahmen des städtischen Forstbetriebs laufen noch (31.07.26 – 09:00 Uhr).

Parallel zu den Unwettereinsätzen kam es zu weiteren Vorfällen. Auf der BAB 45 verunfallte ein Auto aufgrund von Aquaplaning und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Eine Person wurde medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. In der Eiserntalstraße kollidierten ein Auto und ein Bus. Eine beteiligte Person wurde untersucht, ein Krankenhaustansport war nicht erforderlich.

In einem Betrieb in Kaan-Marienborn löste der Wind eine Brandmeldeanlage aus. Es bestand keine Gefahr. Ein gemeldeter Kabelbrand in Siegen erwies sich ebenfalls als falscher Alarm. Die Ursache war ein Kurzschluss an einer Steckdose. Außerdem löschte die Feuerwehr einen brennenden Mülleimer in der Heeserstraße mit einem Kleinlöschgerät.

Um die vielen parallelen Einsätze im Stadtgebiet zu koordinieren, wurde um 15:00 Uhr der kommunale Meldekopf eingerichtet. Zusätzliche Einheiten stellten an ihren Feuerwehrgerätehäusern die Einsatzbereitschaft her. Der Meldekopf konnte um 16:50 Uhr wieder abgeschaltet werden; die weitere Einsatzleitung übernahm dann wieder die Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein.

Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Siegen im Einsatz während des Unwetters. Sie wurden von der Polizei, dem Bauhof, Straßen.NRW, dem Ordnungsamt und dem städtischen Forstbetrieb unterstützt.

Die Feuerwehr Siegen warnt davor, dass nach Sturmereignissen weiterhin Gefahren durch beschädigte oder instabile Bäume und Äste bestehen können. Absperrungen sind unbedingt zu beachten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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