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Eitorf: Kontrollen gegen Geschwindigkeitsverstöße

Polizei im Rhein-Sieg-Kreis führt ROADPOL-Aktionswoche “Speed” durch, über 120 Verstöße festgestellt

Länderübergreifende ROADPOL-Kontrollen - Polizei im Rhein-Sieg-Kreis bei Aktionswoche "Speed" aktiv
Foto: Presseportal.de

Rhein-Sieg-Kreis (ost)

Während der europäischen “Speed” Aktionswoche des Polizei-Netzwerks ROADPOL führte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis umfassende Geschwindigkeitskontrollen am Donnerstag (06. August) durch. Das Ziel dieser länderübergreifenden Maßnahmen ist es, die Anzahl der Verkehrsunfallopfer in Europa zu verringern.

Mehr als 20 Polizeibeamte überwachten ab 6 Uhr morgens den Verkehr in Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin, Hennef und Eitorf. Bis zum Mittag wurden über 120 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und geahndet. Fast 40 dieser Verstöße führten zu Ordnungswidrigkeitenverfahren, von denen fünf wahrscheinlich zu einem Fahrverbot führen werden.

Um 10:15 Uhr lieferte ein 57-jähriger Autofahrer in Eitorf den Anlass für die Kontrollen: Er fuhr innerorts mit 100 km/h. Zur Veranschaulichung: Bei erlaubten 50 km/h hätte er nach 25 Metern stoppen müssen. Bei 100 km/h wäre sein BMW an dieser Stelle noch mit 87 km/h unterwegs gewesen und erst nach 100 Metern zum Stillstand gekommen. Doppelte Geschwindigkeit bedeutet nicht doppelten, sondern vierfachen Bremsweg!

Der Fahrer muss nun mit einem Fahrverbot, einer hohen Geldstrafe und Punkten in Flensburg rechnen. Er ist jedoch nicht allein: An derselben Stelle mussten die Polizisten zwei weitere Fahrer mit 82 und 76 km/h stoppen.

Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis wird auch zukünftig an den europaweiten Aktionswochen mit verschiedenen Themen teilnehmen. #leben (Bi)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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