Eine 53-jährige Polin tanzte betrunken neben ihrem Pkw in Eitorf. Ein Atemalkoholtest ergab knapp 1,5 Promille.
Eitorf: Polin tanzt betrunken neben Pkw

Eitorf (ost)
In Eitorf trafen Beamte am Mittwoch (15. Juli) auf eine Frau, die betrunken neben ihrem Auto tanzte. Eine Zeugin hatte die Polizei kontaktiert und berichtet, dass eine Fahrerin auf einem Schotterparkplatz an der Landesstraße 333 herumschrie. Die Polizisten trafen um 20:00 Uhr eine 53-jährige Polin an, die nicht nur schrie, sondern auch tanzte. Die Frau schien stark alkoholisiert zu sein. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,5 Promille.
Da keine anderen Personen auf dem Parkplatz waren und die Motorhaube des auf die Frau zugelassenen polnischen Autos noch warm war, bestand der Verdacht, dass die 53-Jährige unter Alkoholeinfluss gefahren war. Sie wurde daher zur Polizeiwache gebracht, wo ihr ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde die Polin freigelassen. (Eine Sicherheitsleistung dient dazu, die Kosten des Strafverfahrens und einer möglichen Geldbuße abzudecken.)
Die 53-Jährige wurde ausdrücklich daran gehindert, mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen weiterzufahren. Sie muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten. (Uhl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








